Rund in Ascheffel

28 03 2009

Sieger Martin Lollesgaard (Team Energi Fyn)

Fünf Grad über Null, ein eiskalter Wind und heftigster Dauerregen hatten den von der SG Athletico Büdelsdorf einmal mehr vorbildlich ausgerichteten Frühjahrsklassiker „Rund um Ascheffel“ zu einem der härtesten in seiner 18-jährigen Geschichte gemacht und forderten jetzt ihren Tribut von jenen, die ein eiserner Wille bis ins Ziel getragen hatte.

„Jeder, der heute ins Ziel gekommen ist, ist ein Sieger“, stellte Wolfgang Büttner (Weede), Fachwart im Radsportverband Schleswig-Holstein und Moderator des Straßenrennens, vollkommen zu Recht fest und zog den Hut vor allen, die den schlimmen Wetterbedingungen und dem ohnehin schweren Straßenkurs getrotzt hatten.

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Fünf Grad über Null, ein eiskalter Wind und heftigster Dauerregen beim Frühjahrsklassiker "Rund in Aschffel".

Vielleicht waren es 30, maximal 40 KT-Profis und Radamateure der Klassen A und B, die das 115,5 Kilometer lange Hauptrennen beendeten, der Rest des einstmals über 150 Starter betragenden Feldes hatte es vorgezogen, vorzeitig auszusteigen und erntete dafür breites Verständnis. Dominiert wurde das Rennen – wie in vielen Jahren zuvor – auch diesmal von Fahrern dänischer Profiklubs, die allein elf unter die ersten 15 brachten und damit einmal mehr ihre Überlegenheit demonstrierten. Dem Kieler Dirk Vobbe (RSV Husum) gelang es dabei, die dänische Phalanx zu durchbrechen und sich hinter seinem früheren Mannschaftskameraden Vladi Riha (Team SWB Bremen) als Sechstem auf Rang zehn einzureihen. „Mir hat die Kälte nicht so sehr zugesetzt wie anderen“, sagte er als einer der wenigen, die im Ziel körperlich noch gut beieinander waren.

Um Sieger Martin Lollesgaard (Team Energi Fyn) hatte es nach Missverständnissen im Wettkampfausschuss zunächst Diskussionen ergeben. Erst nachdem sich mit Daniel Vestergard (Team Stenca Trading) der Zweitplazierte in die Diskussionen eingeschaltet hatte, durfte sich sein Landsmann seines Sieges sicher sein.

Unter dem schlechten Wetter litten natürlich auch alle anderen der insgesamt elf Starterfelder, die fast ausschließlich dänische Sieger sahen. Lediglich in der C-Klasse gaben deutsche Radsportler den Ton an. Hinter Sieger Bastian Faltin (Harvestehuder RV) kamen nach 82,5 Kilometern zehn weitere deutsche Radamateure ins Ziel, bevor der erste Däne folgte. Eine tolle Leistung vollbrachte dabei Gregor Hoops (Kieler RV), der sich bis zum Zieleinlauf ständig in der Spitzengruppe aufhielt und mit einem achten Rang seine zweite Platzierung in dieser Saison herausfuhr. „Seit wann kann ich sprinten?“, wunderte sich der junge Kieler ein wenig über sich selbst. Mit Thorben Haushahn (15., Nannook Racing Team) kam ein weiterer Schleswig-Holsteiner unter die ersten 15.

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